aktuelle Planung

Wiederaufbau Mensa Sinzig 

Maßnahme Nummer 04

Die Mensa befand sich im Bestand auf dem Schulhof der Realschule plus.

Das Flutereignis hat das Objekt so sehr beschädigt, dass eine Sanierung wirtschaftlich nicht tragfähig ist. Vor diesem Hintergrund wurde zeitnah nach der Flut ein Abriss durchgeführt und die Neuplanung beauftragt.
Die Überlegungen zu einer Neuplanung beinhalteten auch die Untersuchung alternativer Standorte, um den Vorgaben der flutangepassten Bauweise sinnvoll gerecht zu werden. Aktuell befindet sich der ursprüngliche Standort im Fokus, welcher bereits von den kommunalen Gremien beraten wurde. Im Zuge der Planung wird die Eignung des zu beschließenden Standorts geprüft.  Nach den wasserrechtlichen und den weiteren technischen Rahmenbedingungen ist der Neubau so zu gestalten, dass mögliche künftige Flutereignisse nicht zu erneuten Zerstörungen führen. Vor diesem Hintergrund soll nunmehr eine aufgeständert Bauweise realisiert werden.

Parallel wurde die Erweiterung der Mensa mittels Stadthalle thematisiert. Das Planungsbüro hat eine Bedarfsplanung ausgearbeitet.  Die Kosten zur Erweiterung der Mensa um eine etwaige  Stadthalle wird nicht von dem Wiederaufbaufonds abgedeckt.
 
Im Hauptausschuss wurde empfohlen, dass die Planung der neuen Mensa am Standort der Grundschule weiterverfolgt wird. Hierbei wird die Planung verfolgt, die Mensa + Stadthalle + Fachräume der Realschule sowie weiter Klassenräume der Grundschule auf dem bestehenden Sanitärtrakt der Grundschule zu errichtet.  Der Stadtrat hat sich am 11.05.2023 mehrheitlich für die Weiterführung der Planung am Standort der Grundschule inkl. Erweiterung Stadthalle ausgesprochen.
Da für dieses Projekt mehrere Förderprogramme ineinandergreifen fand am 16. 11. 23 ein sogenannten Scoping Termin mit verschiedenen Akteuren statt, um die weitere Vorgehensweise im Projekt sowie die Finanzierung zu klären. Aufgrund der aktuellen Schulentwicklungskonzept und dem zukünftigen Raumbedarf, werden die Planungen und weiteren Schritte nochmal eng mit der Stadt und en Fördergebern abgestimmt.

Um sowohl der Grundschule, als auch der Realschule die Möglichkeit zu eröffnen, bis zum Neubau auf eine Alternative zurückgreifen zu können,  wurde auf dem gegenüberliegenden Grundstück der Realschule Plus die temporäre Mensa errichtet. Diese konnte am 08.01.2024 in Betrieb gehen. Siehe hierzu auch unsere Unterseite zur temporären Mensa.

Zwischenzeitlich haben Gespräche mit den Schulen zur Bedarfsermittlung stattgefunden, hieraus haben sich erste Pläne entwickelt die Intern mit der Stadtverwaltung bereits besprochen wurde. Diese Pläne (Vorplanung) werden nun weitere ausgearbeitet und sollen noch im September im Bauausschuss vorgestellt werden.

Die Förderung der Mensa erfolgt zu 100 % über den VV Wiederaufbau RLP, der Anteil der Stadthalle wird nach aktuellem Stand zu 70 % über das Förderprogramm ISEK (Integriertes Städtebauliche Entwicklungskonzept) gefördert, sodass nur ein geringer Eigenanteil der Stadtverwaltung zu erfolgen hat.

Die Planung wurde am 03.09.2025 im Bauausschuss, am 22.09.2025 im Stadtrat beschlossen und am 04.11.2025 im Ortsbeirat vorgestellt.

Der Bauantrag und der Förderantrag wurden bereits eingereicht.

Generell sieht der Zeitplan derzeit wie folgt aus:

  • Erarbeitung Ausführungsplanung und Start der Ausschreibung und etwaiger Baubeginn Sommer/Herbst 2026
  • Fertigstellung derzeit für Ende 2027 avisiert.


Beauftragte(r) Planer: Planquadrathoch3_Architekten (Bedarfsplanung)

Planer Ersatzneubau:
Beauftragte(r) Objektplaner:  Jens Koch Architektur aus Bad Honnef-Rhöndorf
Beauftragter(r) Freianlagenplaner: Planwerk Häuser aus Boppard
Beauftragte (r) TGA Elektro: Kuepper Ingenieurbüro für Elektrotechnik GmbH aus Bad Neuenahr-Ahrweiler
Beauftragte(r) TGA HLS:  Energiebüro Dipl. Ing. Thomas Lüdemann GmbH aus Remagen
Beauftragte(r) Tragwerksplaner: Herzog + Partner GmbH aus Mannheim
Beauftragte(r) Brandschützer: Ingenieurbüro b-i-b aus Bonn

Voraussichtlicher Abschluss der Maßnahme: 4. Q 2027

(Stand Februar 2026)

Blick auf die überflutete Mensa, wo das Hochwasser 2021 bereits etwas abgeflacht ist